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Pressemitteilungen


Kreisvorstand der Partei DIE LINKE. im Altmarkkreis

Kochs Patenschaft zur Pflege eines Gedenksteines verletzt die Würde der Opfer faschistischer Verbrechen (zum Artikel "Der Stein des Anstoßes", Volksstimme, 10.12.18)

Im Wissen um die Aktivitäten und die Rolle des Herrn Koch in der rechtsextremen AfD hat sich der Kreisvorstand der Partei DIE LINKE. im Altmarkkreis klar positioniert. Herr Koch ist Initiator und Akteur innerhalb rechtsextremer und neonazistischer Strukturen in der Altmark. Sein öffentliches Agieren spricht für sich, er steht hinter der Politik des Herrn Höcke, der eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ forderte. Mehr noch, als Kreisvorsitzender und Gründungsmitglied der Jugendorganisation der AfD war und ist er Mitinitiator verschiedener rechtsextremer und neonazistischer Aufmärsche und Aktionen. Auch wenn Herr Koch sich in der Öffentlichkeit zu Unrecht in eine rechte Ecke gestellt sieht, seine Aktivitäten und das Verwenden von Sprüchen, die sonst bisher nur von Alt- und Neonazis bei ihren Heldengedenken verwendet wurden, wie „Ehre wem Ehre gebührt“, lassen keinen Zweifel zu, dass er sich zum nationalsozialistischen Gedankengut bekennt. Seine Patenschaft zur Pflege eines Gedenksteines ist eine zutiefst zynische Instrumentalisierung des Andenkens an die Opfer der Todesmärsche, um die AfD in der Altmark hoffähig zu machen. Der Kreisvorstand geht davon aus, dass der Förderverein der Mahn- und Gedenkstätte Isenschnibbe im Andenken an die Opfer der faschistischen Verbrechen, insbesondere auch im Andenken an die Opfer des Massakers an der Isenschnibber Feldscheune, sich klar positionieren wird. Eine Aufrechterhaltung der Patenschaft zur Pflege eines Gedenksteines wäre nicht nur zynisch, sondern zutiefst eine Verletzung der Würde der Opfer faschistischer Verbrechen.Im Wissen um die Aktivitäten und die Rolle des Herrn Koch in der rechtsextremen AfD hat sich der Kreisvorstand der Partei DIE LINKE. im Altmarkkreis klar positioniert. Herr Koch ist Initiator und Akteur innerhalb rechtsextremer und neonazistischer Strukturen in der Altmark. Sein öffentliches Agieren spricht für sich, er steht hinter der Politik des Herrn Höcke, der eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ forderte. Mehr noch, als Kreisvorsitzender und Gründungsmitglied der Jugendorganisation der AfD war und ist er Mitinitiator verschiedener rechtsextremer und neonazistischer Aufmärsche und Aktionen. Auch wenn Herr Koch sich in der Öffentlichkeit zu Unrecht in eine rechte Ecke gestellt sieht, seine Aktivitäten und das Verwenden von Sprüchen, die sonst bisher nur von Alt- und Neonazis bei ihren Heldengedenken verwendet wurden, wie „Ehre wem Ehre gebührt“, lassen keinen Zweifel zu, dass er sich zum nationalsozialistischen Gedankengut bekennt. Seine Patenschaft zur Pflege eines Gedenksteines ist eine zutiefst zynische Instrumentalisierung des Andenkens an die Opfer der Todesmärsche, um die AfD in der Altmark hoffähig zu machen. Der Kreisvorstand geht davon aus, dass der Förderverein der Mahn- und Gedenkstätte Isenschnibbe im Andenken an die Opfer der faschistischen Verbrechen, insbesondere auch im Andenken an die Opfer des Massakers an der Isenschnibber Feldscheune, sich klar positionieren wird. Eine Aufrechterhaltung der Patenschaft zur Pflege eines Gedenksteines wäre nicht nur zynisch, sondern zutiefst eine Verletzung der Würde der Opfer faschistischer Verbrechen.