Für DIE LINKE im Kreistag des Altmarkkreises Salzwedel haben sich 27 KandidatInnen für ein Mandat beworben. In allen 7 Wahlbereichen sind KandidatInnen der LINKEN aufgestellt worden.
DIE LINKE im neuen Kreistag - Auch kommunal 100 % sozial.
Daseinsvorsorge
Öffentlicher Nahverkehr, die Versorgung mit Trinkwasser und Energie, Schwimmbäder, Bibliotheken, der Bücherbus, Museen, Theatermöglichkeiten, finanzierbare ganztägige Kindergarten- und Kinderkrippenplätze für alle Kinder und Gestaltungsmöglichkeiten für das ehrenamtliche Engagement in vielfältigen Vereinen und Verbänden sind unverzichtbar für den kommunalen Alltag. Diese Lebensqualität in den Städten und Gemeinden des Altmarkkreises auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen zu sichern, dafür wollen wir sorgen. Die Privatisierung öffentlicher Aufgaben ist für uns keine Alternative.
Infrastruktur
Mobilität sichern und die Umwelt dabei nicht unnötig belasten. Öffentlichen Nahverkehr weiter ausbauen. Kostenlose Schülerbeförderung anbieten. Erhalt unseres kommunalen Verkehrsbetriebes.
Einmischen
Kommunalpolitische Entscheidungen gehen alle was an, denn sie betreffen viele Menschen. Deshalb sollten sich Bürgerinnen und Bürger des Altmarkkreises daran beteiligen und sich in ihre Angelegenheiten einmischen. Wir wollen dafür im Kreistag Beteiligungshürden abbauen und den Dialog zwischen Menschen ermöglichen. Unsere kommunalpolitischen Entscheidungen stehen auf dem Prüfstand sozialer Gerechtigkeit, der Chancengleichheit für alle und eines solidarischen Miteinanders.
Landärzte
Medizinische Grundsicherung, das heißt für uns: Arztpraxen auf dem Lande, Rückkehr zum Gemeindeschwestermodell, funktonierende soziale Einrichtungen ohne wirtschaftlichen Druck. Das Altmark-Klinikum muss in der Hand der Bürgerinnen und Bürger erhalten und weiterentwickelt werden. Für die ambulante medizinische Versorgung müssen neue Strukturen und Wege gefunden werden.
Innere Sicherheit, Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft und Weltoffenheit
Die flächendeckende Polizeipräsenz darf nicht durch eine Polizeistrukturreform im Altmarkkreis aufgegeben werden. Mit Sorge beobachten wir Versuche von rechtsextremen Parteien und Gruppierungen, im Landkreis Fuß zu fassen und regionale Konflikte für ihre Ideologie zu missbrauen. Dieser Entwicklung treten wir entschlossen entgegen und unterstützen alle Aktivitäten gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus.
Nachhaltig, ökologisch und sozial
DIE LINKE steht für eine soziale, ökologische und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung im Altmarkkreis. Im Handwerk, in der Landwirtschaft und bei der weiteren industriellen Entwicklung hat für uns der Ausbau regionaler Wirtschaftskreisläufe Vorrang. Gigantische gewerbliche Tieraufzucht- und Mastanlagen sind zu verhindern. Wir wollen keine Trasse der B 190n durch unberührte Natur und machen uns weiterhin für den Ausbau der B 71 stark.
Kultur, Sport und soziales Engagement
Die Vielfalt der Angebote in Kunst, Kultur und Sport sind Indikatoren für Lebensqualität. Sie prägen die Städte und Gemeinden und befördern das soziale Miteinander der Einwohnerinnen und Einwohner. Zur langfristigen Sicherung unserer Kulturlandschaft - wie das Theater der Altmark, die Orchester, Museen und Kulturerbestätten, Musik- und Volkshochschulen - sowie der gesamten Breite unserer kulturellen, sportlichen und sozialen Vereinslandschaft ist eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Städten und beiden altmärkischen Landkreisen zu sichern. In allen Städten und Verbandsgemeinden sind Senioren- und Behindertenbeauftragte und die gewählten Vertretungen in die kommunalpolitischen Entscheidungen mit einzubeziehen.
Erhalt der Schulstandorte
Die Standorte unserer Schulen beeinflussen den Alltag vieler Familien im Altmarkkreis. Die wohnortnahen Schulstandorte sind zu erhalten. Das jetzige Schulnetz darf nicht weiter ausgedünnt werden. Um den Bildungsauftrag gerecht zu werde, ist die notwendige personelle und materielle Ausstattung der Schulen zu sichern. Das Netz der Ganztags- und Gemeinschaftsschulen ist weiter auszubauen. Die Schulsozialarbeit, die Sanierung unserer Schulen und der Ausbau des Berufsausbildungsnetzes sind erstrangige Aufgaben.
